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Zentrale oder dezentrale Warmwasserversorgung – das ist die Frage

31.05.2017 Durchlauferhitzer - ein Muss für jeden Haushalt. Doch wie man mit diesem Gerät Geld spart und was bei Energiegebrauch das optimale Maß ist, verraten wir Ihnen.

Das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE) lautet: Die dezentrale Aufbereitung mit einem oder mehreren Durchlauferhitzern ist die günstigste Art der Warmwasserversorgung. Doch oftmals passieren Fehler bei Installation, Wartung und Nutzung, was zu erhöhtem Energieverbrauch führt. Dabei werden gerade durch Heizung und Trinkwasserversorgung 80 Prozent der Endenergie im Haushalt verwendet, so Initiative „Wärme Plus“, in der führende Hersteller der Heizungsbranche, wie Vaillaint oder AEG Haustechnik organisiert sind.  

Wassertropfen

Zentrale und dezentrale Warmwasserversorgung im Vergleich

In ihrer Analyse hat die FfE die Energie- und Wassernutzung von Einfamilienhäusern, Dreifamilienhäusern sowie Häusern mit 12 Wohnungen verglichen. Die Auswertung der Analyse zeigte, dass in Einfamilienhäusern im Durchschnitt 5 Liter Wasser pro Tag ungenutzt in den Abfluss geraten. Dabei gehen auf dem Weg zwischen Wärmequelle und Zapfstelle 40 Prozent der Wasserwärme verloren. Im Vergleich dazu gehen bei dezentraler Lösung nur drei Prozent der Wärme verloren. Ein Wert, der selbst bei bester Isolierung mit zentraler Erwärmung nicht erreicht werden kann.

Was die Kosten bei Kauf und Installation anbelangt, schneidet die dezentrale Warmwasserversorgung im Vergleich zur zentralen ebenfalls besser ab. Material sowie Einbau kosten durchschnittlich 5.000 Euro, bei zentraler Versorgung bis zu 8.500 Euro. Allerdings trifft dies nur auf Einfamilienhäuser zu. Bei Mehrfamilienhäusern unterscheiden sich die Kosten voneinander kaum, da hier mehr Durchlauferhitzer installiert werden müssen.   

Wie spare ich?

FfE gibt ebenfalls Tipps zur effizienten Nutzung von Wasser sowie Heizgeräten, die folgend aussehen:

  • Anschaffung von Durchlauferhitzern mit Temperaturregelung lohnt sich. Ältere Heizgeräte ohne diese Einstellung verbrauchen deutlich mehr Energie, denn selbst bei geringen Wassermengen wie z.B. beim Händewaschen wird das Wasser maximal erhitzt.
  • Verkalkte Leitungen machen den Durchlauferhitzer zur Energieschleuder: 1-mm-dünne Kalkablagerungen erhöhen den Energieverbrauch bei einem 5-Personen-Haushalt um 100 Euro pro Jahr. Folglich sollten die Wasserleitungen regelmäßig kontrolliert werden, um den Energieverbrauch zu reduzieren.

Auch die Platzierung von Durchlauferhitzern spielt bei der Effizienz eine wichtige Rolle. Je weniger der Abstand von der Wärmequelle zur Zapfstelle besteht, desto weniger Wärme und somit auch Energie zur Wassererwärmung geht verloren. Wenn Sie eine professionelle Beratung rund um das Thema Warmwasserversorgung brauchen, rufen Sie uns gerne unter 0203 609780 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail: . Wir vereinbaren gerne einen unverbindlichen Beratungstermin.

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